[1993] Tadeusz Gumiński

Tadeusz Gumiński, geb. am 26. Oktober 1906, gest. am 23. August 2003 in Legnica, gesellschaftlicher Aktivist, Förderer des Tourismus, Verbreiter des Wissens um die Stadt Legnica

Seine Jugend und die Studienzeit verbrachte er in Łowicz und Warschau. Nach dem Abschluss des Jurastudiums seit 1934 arbeitete er in Łuck in den ehemaligen polnischen Ostgebieten, war ein aktiver Pfadfinder und Mitglied touristischer Organisationen. Während des Krieges kämpfte er in der polnischen Heimatarmee (AK) in der Region um Zamość. Nach Kriegsende wurde er zu Stalins Zeit als politischer Gefangener zum Tode verurteilt. Infolge einer Amnestie wurde er im Jahr 1950 aus dem Gefängnis entlassen.

Im Jahr 1959 ließ er sich mit seiner Familie in Legnica nieder, wo er sich weiter für den Fremdverkehr engagierte und für die Geschichte der Stadt interessierte und in der Lokalzeitung „Wiadomości Legnickie“ diesen Themen gewidmete Artikel veröffentlichte. Einer der Mitbegründer, vieljähriger Vorsitzender und dann Ehrenvorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften in Legnica. Seinem Engagement ist die Entstehung des Kupfermuseums im Jahr 1962 zu verdanken. Er initiierte auch die Auflage des Periodikums „Szkice Legnickie“, das er in Jahren 1965-1990 mitredigierte. Er ist Autor der ersten Monographie der Stadt in der Nachkriegszeit (1977) und des ersten Fremdenführers für die Stadt Legnica. War in der lokalen Abteilung der Touristischen Organisation PTTK tätig.

Im Jahr 1993 wurde er mit dem Titel „Ehrenbürger der Stadt Legnica“ ausgezeichnet; arbeitete mit der Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften und dem Kupfermuseum zusammen. Im Jahr 2006 erhielt eine der Straßen der Stadt seinen Namen.